17.12.18 ASB-Landesverband Saarland e.V.

Erneute Kältehilfsaktion für Obdachlose in Saarbrücken

Entsprechend seinem Motto „Wir helfen hier und jetzt“ startet der ASB Saarland erneut Kältehilfe-Aktionen, bei der Schlafsäcke und Hygiene-Sets an Obdachlose verteilt werden.

Die Aktionen finden in einem dreiwöchigen Rhythmus am 21.12.18, 11.01.19 sowie am 01.02.19 jeweils ab 21:30 Uhr am Standort des Kältebusses am Römerkastell in Saarbrücken statt.  
Bundesweit engagieren sich 40 ASB-Verbände rund um den 130. Geburtstag des Arbeiter-Samariter-Bundes an der Aktion.

„Mehr als 50.000 Menschen in Deutschland leben dauerhaft auf der Straße. In den Notunterkünften gibt es vor allem in der kalten Jahreszeit nicht genug Plätze für alle Bedürftigen“, erklärt ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch die Aktion. „Schnell und pragmatisch helfen, das war schon vor 130 Jahren unser Ansinnen und so wollen wir auch heute helfen. Deshalb verteilen wir in 40 Städten Schlafsäcke und Hygienesets.“ Die strapazierfähigen Schlafsäcke sollen laut Bauch vor allem den Menschen helfen, die für die kalte Jahreszeit keine Unterkunft finden oder von deren Vorteilen nicht zu überzeugen sind. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Hygienesets, die alles Notwendige wie beispielsweise Zahnbürste, Zahnpasta, Duschbad und Shampoo enthalten.

Auch in Saarbrücken leben viele Menschen auf der Straße. Für den ASB-Landesverband Saarland sowie die ASB-Ortsverbände Saarbrücken, Ottweiler und Saarpfalz ist es deshalb selbstverständlich, sich mit ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern an der Kältehilfe-Aktion zu beteiligen. „Hier geht es um Nothilfe. Menschen in Not zu helfen und vielleicht somit auch ein Leben zu retten – das ist ein ureigenes Anliegen des ASB“, begründet Guido Jost, Landesvorsitzender des ASB Saarland, die Initiative. „Mit den Schlafsäcken und Hygiene-Sets hoffen wir, die prekäre Lage von Obdachlosen in der kalten Jahreszeit etwas entspannen zu können.“ Im Rahmen dieser Aktion werde der ASB am Standort des Kältebusses in Saarbrücken nicht nur Schlafsäcke und Hygiene-Sets verteilen, sondern auch gemeinsam mit Rettungsdienstmitarbeitern und Ärzten eine medizinische Versorgung anbieten sowie an einem Termin im neuen Jahr warme Mahlzeiten ausgeben.