ASB-Landesverband Saarland e. V.

Landeskonferenz 2022 in Hüttigweiler

Guido Jost erneut Landesvorsitzender des ASB Saarland

v.l.n.r.: Bernhard Roth (Landesgeschäftsführer), Frank John, Guido Jost (Landesvorsitzender), Walter Kunkel, Klaus Maas (stellv. Vorsitzender), Thomas Otto, Sascha Haas, Hans-Georg-Wagner (Präsident), Dr. Stefan Mauthe (Landesarzt) Im Bild fehlt das Vorstandsmitglied Katharina Messinger.

43 Delegierte waren am 9. Juli 2022 dazu aufgerufen, den Landesvorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes neu zu wählen. Der bisherige Landesvorsitzende ist auch der neue, Guido Jost wurde mit 40 Stimmen bei drei Enthaltungen wiedergewählt. Er hat dieses Amt seit Dezember 1999 inne. Ebenfalls bestätigt wurde der stellvertretende Vorsitzende Klaus Maas. Als Beisitzer fungieren Sascha Haas (Landtagsabgeordneter), Frank John (Bürgermeister Kirkel), Walter Kunkel (Rentner), Thomas Otto (Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer), Katharina Messinger (Studienrätin).

In seinem Rechenschaftsbericht spannte Jost den Bogen von dem aktuellen Krieg in der Ukraine und dem damit einhergehenden Flüchtlingsproblem über die Pandemie und ihren Folgen bis hin zum Pflegenotstand in Deutschland. Hier sieht er den ASB gut aufgestellt, denn die Folgerungen aus einer Studie der Arbeitskammern des Saarlandes und Bremens werden zum großen Teil bereits erfüllt. Dort geht es vor allem um Zeit für gute Pflege, eine angemessene Bezahlung und die Wertschätzung durch die Vorgesetzten. Nicht ohne Stolz verwies er darauf, dass es in den Einrichtungen des ASB seit Ausbruch der Pandemie keine Sterbefälle mit oder durch Corona gab. Auch bei Masken, Schutzkleidung oder Desinfektionsmitteln gab es nie einen Mangel. Guido Jost: „Es gab in den Einrichtungen des ASB während der Pandemie bis jetzt keinen einzigen Sterbefall!“

Positiv entwickelten sich auch die Mitgliederzahlen, in den vergangenen vier Jahren wuchs der Bestand um rund 2.000 auf knapp 19.000. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf über 600 an.

Landesgeschäftsführer Bernhard Roth präsentierte den Delegierten neben der positiven finanziellen Entwicklung vor allem das Engagement des ASB bei den Einrichtungen für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Überregional hat das ASB-Seniorendorf in Kirkel für positive Schlagzeilen gesorgt. Weitere Standorte in Merchweiler, Ottweiler und St. Wendel sollen folgen. Für das Seniorendorf „Merchtalblick“ in Merchweiler wird zurzeit die Baugenehmigung erstellt, es soll einer der größten nachhaltigen Holzbauten im Südwesten mit ca. 60 Wohneinheiten entstehen. In St. Wendel baut der ASB nicht selbst, sondern war an der Planung beteiligt und wird als Betreiber einsteigen. Für Ottweiler liegen die Entwürfe vor und auch die Grundstücke sind bereits gesichert. Hier erhofft sich der ASB den Einstieg von Investoren.

Als Alleinstellungsmerkmal des ASB in der Region gilt der Wünschewagen. Seit vier Jahren wurden durch dieses Projekt unter Mithilfe zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer 142 Fahrten organisiert, bei denen sterbenskranken Menschen ein letzter Reisewunsch erfüllt werden konnte.

Ein besonderes Augenmerk wollen Guido Jost, Geschäftsführer Bernhard Roth und seine Stellvertreterin Sabine Schreiner in Zukunft auf das Anwerben von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern legen sowie auf die gezielte Weiterqualifikation der Beschäftigten. Zudem müsse die Führungsebene in den kommenden Jahren verjüngt werden, um die Ruhestandsnachfolge zu regeln.

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