ASB-Wünschewagen

Neujahrskonzert zugunsten des Wünschewagens – Das Saarländische Staatsorchester entführte akustisch in den „Russischen Winter“

Russischer Winter und ASB-Wünschewagen, wie passt das zusammen? Ganz einfach: Das Neu-jahrskonzert des Saarländischen Staatsorchesters unter Leitung von Stefan Neubert entführte seine Zuhörer akustisch mitten hinein in die Seele Mütterchen Russlands und eine Jahreszeit, die von Extremen geprägt ist: Draußen klirrender Frost in tief verschneiten Birkenwäldern, drin-nen wohliges Behagen am Kachelofen und brummendem Samowar. Musikalisch umgesetzt wur-de das mit einem bunten Reigen aus Walzern, Polkas und Romanzen aus der Feder Peter I. Tschaikowskys, Nikolai Rimski-Korsakows, Sergej Prokofjews und vieler anderer.

Fünf Euro pro verkaufter Eintrittskarte spendete das Staatstheater an den ASB-Wünschewagen. Insgesamt kamen so 3200 Euro zusammen, die Generalintendant Bodo Busse vor Ort mit einem symbolischen Scheck an Projektleiter Jürgen Müller überreichte. So trug der „Russische Winter“, made in Saarbrücken, dazu bei, schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu erfüllen.

Neben dem Saarländischen Staatsorchester begeisterten die Sopranistin Liudmila Lokaichuk und der Tenor Angelos Samartzis das Publikum: „Eine tolle Aktion und ein wunderschönes Konzert“, postete die Besucherin Christine Müller in den sozialen Medien: „Das Wolgalied hat Angelos Samartzis mit so viel Gefühl zum Niederknien schön gesungen, besser geht’s wirklich nicht! Danke an alle Beteiligten.“

Auch Jürgen Müller äußerte sich nach dem Theaterbesuch beeindruckt: „Vielen Dank an das Saarländische Staatsorchester und die Theaterleitung, es war ein sehr stimmungsvoller Konzertabend, den die Zuhörerinnen und Zuhörer mit vollem Herzen genossen haben. Nach den zahlreichen pandemiebedingten Absagen von Kulturveranstaltungen weiß man einen solchen Abend doppelt zu schätzen. Und wer weiß, vielleicht bringt der Wünschewagen demnächst einen Fahrgast zu einer Aufführung im Saarländischen Staatstheater.“

Fotos: Honkphoto

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