Alten-, Pflege- und Seniorenheime des ASB

Saarland

Leben im Alter

ASB Seniorenheime im Saarland

Leben in ASB Seniorenheimen bedeutet neue Lebensgemeinschaften zu erfahren. Unsere Einrichtungen bieten ein zu Hause für ältere Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Pflegebedarf.

Bildergalerie

ASB Seniorenheim St. Andreas in Homburg-Erbach © ASB/Landesverband Saarland

 

 

Die individuellen und pflegerischen Bedürfnisse der Bewohner stehen bei der Gestaltung des Alltags im Vordergrund. So erhalten unsere Gäste bei uns alle Leistungen, von der Grundpflege bis zur Behandlungspflege.

In einigen Einrichtungen leben die Bewohner in kleineren, familiären Hausgemeinschaften einen gemeinsamen Alltag, der sich an ihrem bisher gewohnten Tagesablauf orientiert. Einzelne dieser Hausgemeinschaften sind speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet.

 



Kongruente Beziehungspflege - Leben miteinander gestalten
In allen drei ASB-Seniorenzentren wird die "Kongruente Beziehungspflege" erfolgreich praktiziert:

…grundsätzliche Bedeutung

Die Kongruente Beziehungspflege ist ein bewohnerorientiertes Pflegemodell, wobei das Schaffen einer vertrauensvollen und harmonischen Beziehung der Pflegekraft zum Heimbewohner im Mittelpunkt steht. Kongruente Beziehungspflege ist die bewusste Wahrnehmung des Menschen, seiner Gefühle und seiner Verhaltensweisen. Der Bewohner steht demnach mit seinen Wünschen, Werten und Bedürfnissen im Vordergrund. Seine Lebensgeschichte und Lebensleistung wird respektiert und der Bewohner in Entscheidungen maßgeblich mit einbezogen. Dabei werden auch die Familie und alle dem Bewohner nahestehenden Personen integriert.

…Inhalt

Die Grundlage für harmonische zwischenmenschliche Beziehungen in der Pflege ist das Schaffen von Vertrauen zwischen Heimbewohner und Pflegekraft. Dem Bewohner wird nach Einzug in ein Seniorenzentrum demnach umgehend ein so genanntes „Bezugs-Pflegeteam“ zugeordnet, bestehend aus Fach-, Hilfs- und sozialen Betreuungskräften, um die Eingewöhnung zu unterstützen und somit zu erleichtern. Dieses Team hat neben der Pflegeanamnese und -planung die Aufgabe des Erstellens einer individuellen Biografie der betreuten Person, indem in einem länger andauernden Prozess, über den Tag des Einzugs hinaus, der Lebenslauf bzw. die Lebensereignisse, Wünsche, Bedürfnisse und Gewohnheiten des Bewohners fortlaufend erfasst werden. Dort, wo der Bewohner krankheitsbedingt in seiner Kommunikation eingeschränkt ist, bilden die Angehörigen eine überaus wichtige Quelle, über wesentliche Prägungen, Lebensereignisse und Werte, aber auch Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen der ihnen nahestehenden Menschen zu informieren. Hierbei ist häufig festzustellen, dass negative Erlebnisse wie beispielsweise Kriegstraumata, unbewältigte Trauerarbeit oder auch sexueller Missbrauch in der Jugend zu Verhaltensauffälligkeiten führen können. Hier gilt es für das Bezugs-Pflegeteam, die Ursachen der Verhaltensauffälligkeiten zu erkennen und entsprechend zu handeln. Das intensive Eingehen der Mitarbeiter auf individuelle Gewohnheiten und Verhaltensmuster, die aus den Lebensereignissen entstanden sind, stärken die persönliche Identität und das Selbstbewusstsein des jeweiligen Bewohners. Die Integration von Angehörigen in die Biographiearbeit und Pflegeprozessplanung kann darüber hinaus ein weiteres therapeutisches Element in der pflegerischen Beziehungsarbeit sein.

Besonders großen Wert legt der ASB im Saarland auf die die „Bewohnertage“, deren Durchführung die ASB-Seniorenzentren von Einrichtungen anderer Anbieter abhebt. Zur Organisation der Aktionstage wird das Bezugs-Pflegeteam freigestellt. Die Bewohnertage werden gänzlich an den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen ausgerichtet, wobei auch hier wieder die Angehörigen oftmals mit einbezogen werden. Die Wünsche sind vielfältig: Von Zoobesuchen, Jazzkonzerten, Eis essen gehen, einem Einkaufsbummel, einem Besuch der ehemaligen Nachbarn oder des ehemaligen Zuhauses, bis zum Kuchen backen oder der Organisation eines Grillfestes ist Vieles dabei.

…Ziele

Die Kongruente Beziehungspflege hat zum Ziel, ein intensives Vertrauensverhältnis und eine wertschätzende und fördernde pflegerische Beziehung zwischen Bewohnern und Pflegekräften aufzubauen. Insbesondere gilt es, die Lebensqualität der Menschen durch die Berücksichtigung ihrer Gewohnheiten zu erhalten, ihren Lebenswillen zu stärken und es ihnen zudem zu ermöglichen, ihr Leben nach ihren Gewohnheiten zu gestalten. Die persönliche Identität des Bewohners soll demnach gewahrt bleiben und interessante Aktivitäten und Tagesabläufe für ihn gefunden werden. Insgesamt liegt das Augenmerk darauf, adäquat auf die Gefühle und Bedürfnisse aller Heimbewohner, auch derer an Demenz erkrankten, einzugehen. Mit positiven Erinnerungen arbeiten und durch das Wiedererleben von glücklichen Situationen positive Wirkungen entfalten – dies ist ein wichtiges Ziel der Kongruenten Beziehungspflege.

…Mitarbeiter

Das Arbeiten mit dem Konzept der Kongruenten Beziehungspflege führt durch stärkere pflegerischer Eigenverantwortung zu einer enormen Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Die Pflegenden werden an allen Entscheidungsfindungen und den Beziehungspflege-Planungen innerhalb der Einrichtung beteiligt. Sie bringen sich stark engagiert ein und planen zahlreiche Aktivitäten, insbesondere im Rahmen der Bewohnertage. Zudem schließt das Modell der Kongruenten Beziehungspflege alle Beteiligten ein – einrichtungsübergreifend, von der Leitung bis zu allen Pflegekräften. Die Freiräume, die die Mitarbeiter bei gleicher Regelbesetzung erhalten, um die Beziehungspflege auch angemessen ausfüllen zu können, sind bislang einzigartig im Pflegealltag. Eine große Motivation, das Gefühl von Respekt und Anerkennung sind das Ergebnis und führen dazu, dass die Mitarbeiter in der Regel über sich hinauswachsen.


Kurzzeitpflege

Unsere Pflegeeinrichtungen in Homburg Erbach und in Illingen bieten Kurzzeitpflege an. Für entsprechende Beratung steht die Heimleitung gerne zur Verfügung.

Das Angebot der Kurzzeitpflege versteht sich als Hilfe in Krisensituationen, zum Beispiel zum Überbrücken der Zeit bis zur vollständigen Genesung nach einem Klinikaufenthalt, oder als Auszeit für pflegende Angehörige, zum Beispiel bei urlaubsbedingter Abwesenheit. Sie kann auch privat genutzt werden, wenn noch keine Pflegestufe vorliegt, die Kosten müssen in diesem Fall allerdings privat getragen werden.

In der familiären Atmosphäre der Kurzzeitpflege kommen Pflegebedürftige mit anderen Gästen zusammen und lernen die neue Gemeinschaft kennen. Je nach gesundheitlicher Verfassung ist die Teilhabe am gemeinsamen Alltag und der Tagesstrukturierung möglich. Angebote der Hausgemeinschaft wie Spielnachmittage, Singen, Teilnahme an Gesprächsrunden und auch gemeinsames Fernsehen können erlebt werden. Außerdem ist die Kurzzeitpflege, wenn sie als solitäre Einrichtung geführt wird, mehr ein Pflegehotel mit dem klaren Ziel der Rückkehr in die eigene Wohnung.

Kurzzeitpflege bei Pflegebedürftigkeit

Der Kurzzeitpflegeaufenthalt ist auf vier Wochen pro Jahr begrenzt. Bei Vorliegen einer Pflegestufe beteiligt sich die Pflegekasse mit bis zu 1.612 Euro jährlich an den Kosten für Pflege und soziale Betreuung. Personen, bei denen der Medizinische Dienst der Krankenversicherung zwar keine Pflegebedürftigkeit, jedoch eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz zum Beispiel durch Demenz festgestellt hat, haben ebenfalls Anspruch auf die vorgenannte Leistung der Pflegekasse. (Stand 01.01.2015)

Verhinderungspflege bei Urlaub

Die Kurzzeitpflege hilft auch dann weiter, wenn einmal die Pflegeperson ausfällt, und keine andere Versorgung zu hause möglich ist. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der sogenannten Verhinderungspflege ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Der jährliche Anspruch auf Verhinderungspflege beträgt bis zu sechs Wochen. (Stand 01.01.2015)


Vollstationäre Pflege

Unsere Pflege ist darauf ausgerichtet, körperliche, geistige und soziale Fähigkeiten zu erhalten und verlorene Kompetenzen wieder zu gewinnen. Unser geschultes Fachpersonal gewährleistet eine qualifizierte Pflege.

Vollstationäre Pflegeplätze sind in folgenden ASB Seniorenzentren im Saarland vorhanden:


Verpflegung

In unseren hauseigenen Küchen werden alle Speisen täglich frisch zubereitet. Produkte bewährter Lieferanten sorgen für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Zur Wahl stehen verschiedene Menüs und spezielle Schonkost. Bei der Auswahl unserer täglich frisch zubereiteten Speisen legen wir Wert auf höchste Qualität. Getränke wie Mineralwasser, Säfte, Kaffee und Tee sind jederzeit kostenlos erhältlich.


Soziale Betreuung

Neben der medizinisch-pflegerischen Versorgung ist es unser Ziel, verloren gegangene Fähigkeiten wieder zu gewinnen und vorhandene Begabungen zu stärken. Professionelle Unterstützung zur Förderung der Selbständigkeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Pflege und Aktivierung.

Gemeinsamkeit und gemütliches Beisammensein werden bei uns groß geschrieben:
Unsere Beschäftigungstherapie bieten Gymnastik, Gedächtnistraining, gemeinsames Singen, Spielen, Basteln und vieles mehr. Die Möglichkeiten unseres breit gefächert Aktivierungsprogramm sind so vielfältig wie die Interessen der Bewohner.


Essen im Bistro

Wer nicht jeden Tag selbst einkaufen und kochen kann, oder wem es in Gesellschaft einfach besser schmeckt, ist herzlich eingeladen, das Mittagessen beim ASB zu genießen. Dabei können Sie neue Kontakte knüpfen und bestehende Freundschaften pflegen.
Das Essen kommt frisch zubereitet und lecker direkt aus der Küche der jeweiligen Einrichtung auf den Tisch.Auf dem wöchentlich wechselnden Speiseplan ist für jeden Geschmach und Appetit etwas dabei, ganz gleich ob Sie Vollkost oder leichte Kost bevorzugen. Sogar die Preise sind bekömmlich.

Diese Einrichtungen laden zum Mittagessen ein:
 
Seniorenheim Homburg-Erbach
Seniorenzentrum Illingen
Seniorenzentrum Kirkel-Limbach
Leibs Heisje in Kirkel-Limbach

 

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